Strassen- und Eisenbahnlärm in Ebnat-Kappel (SG)
2’883 Wohnungen in 1’670 Wohngebäuden in Ebnat-Kappel. Pegel berechnet mit dem Modell sonBASE des BAFU, verglichen mit den Immissionsgrenzwerten.
Der Pegel an einer bestimmten Adresse
Strassenlärm
| Berechneter Pegel | Wohnungen, Tag | Wohnungen, Nacht |
|---|---|---|
| unter 45 dB | 767 | 2’187 |
| 45 bis 50 dB | 650 | 349 |
| 50 bis 55 dB | 560 | 92 |
| 55 bis 60 dB | 323 | 39 |
| 60 bis 65 dB | 295 | 5 |
| 65 bis 70 dB | 71 | 0 |
| 70 dB und mehr | 12 | 0 |
| ohne Wert im Modell | 205 | 211 |
| Überschrittener Grenzwert | Anteil der Wohnungen | Überschrittener Grenzwert | Anteil der Wohnungen |
|---|---|---|---|
| ES I — über 55 dB (Tag) | 24.2 % | ES I — über 45 dB (Nacht) | 16.7 % |
| ES II — über 60 dB (Tag) | 13.1 % | ES II — über 50 dB (Nacht) | 4.4 % |
| ES III — über 65 dB (Tag) | 2.9 % | ES III — über 55 dB (Nacht) | 1.4 % |
| ES IV — über 70 dB (Tag) | 0.4 % | ES IV — über 60 dB (Nacht) | 0.2 % |
Eisenbahnlärm
Keine Wohnung der Gemeinde erreicht im Modell 45 dB Eisenbahnlärm.
Die Immissionsgrenzwerte
Die Lärmschutz-Verordnung (LSV) legt für Strassen- und Eisenbahnlärm einen Grenzwert fest, der von der Empfindlichkeitsstufe (ES) abhängt, die der Nutzungsplan der Zone zuweist.
| Empfindlichkeitsstufe | Typische Zonen | Tag (6–22 Uhr) | Nacht (22–6 Uhr) |
|---|---|---|---|
| I | Erholungszonen | 55 dB | 45 dB |
| II | Wohnzonen | 60 dB | 50 dB |
| III | Mischzonen, Landwirtschaftszonen | 65 dB | 55 dB |
| IV | Industriezonen | 70 dB | 60 dB |
Was diese Pegel nicht sagen
- Es sind berechnete Werte eines nationalen Modells (Verkehr, Geschwindigkeit, Gelände, Gebäude), keine Messungen vor Ort.
- Für ein Gebäude gilt der höchste Wert der 10-m-Zellen um seinen Referenzpunkt, also rund 15 m: eine Annäherung an die lauteste Fassade. Eine Hoffassade kann deutlich ruhiger sein.
- Erfasst sind nur Strassenlärm und Eisenbahnlärm. Weder Fluglärm noch Baustellen, Gaststätten oder Schiessanlagen.
- Die Empfindlichkeitsstufe Ihrer Parzelle steht hier nicht: sie ergibt sich aus dem Nutzungsplan der Gemeinde oder dem ÖREB-Kataster des Kantons. Ohne sie lässt sich nicht sagen, welcher Grenzwert gilt.
- Lärmschutzwände und Beläge, die nach der Modellberechnung gebaut wurden, sind nicht berücksichtigt.